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Schmerzen und neuropathische Schmerzen

Schmerzen gehören zu den unangenehmen Sinnes- oder Gefühlserlebnissen, diejeder Mensch im Laufe seines Leben kennen lernt. Ein Leben ganz ohne Schmerzenist nicht vorstellbar. Für etwa acht Millionen Menschen in Deutschland sindSchmerzen jedoch zu einem ständigen Begleiter geworden: Sie leiden unterchronischen Schmerzen. Die häufigsten Ursachen für solche Schmerzen, die zueiner eigenständigen „Schmerzkrankheit“ werden können, sind Rheumaerkrankungen,Rückenleiden, Osteoporose, Gürtelrose oder Tumorerkrankungen. Was ein Leben mitständigen Schmerzen bedeutet, können gesunde Menschen meist nur schwernachvollziehen. Denn chronische Schmerzen stellen nicht nur eine körperliche Belastungdar, sie belasten auch die Seele. 

Es ist daher wichtig, häufig auftretende Schmerzenschon frühzeitig zu behandeln. Nur so kann vermieden werden, dass sie chronischwerden. Haben sich die Schmerzen bereits verselbständigt, kann eine gezielteSchmerztherapie nachhaltig für Linderung sorgen. Leider erhalten vieleSchmerzpatienten in Deutschland immer noch nicht eine optimale Schmerztherapie:Oft wird zu spät mit der Therapie begonnen oder die Medikamente werden zuniedrig dosiert.

Neuropathische Schmerzen

Neben den nozizeptiven Schmerzen gibt es die sogenannten neuropathischen Schmerzen oder „Nervenschmerzen“. Sie entstehen im Nervensystem selbst aufgrund von geschädigten Nerven, und werden medizinisch "Neuropathie" genannt. Schädigungen aller Art im Bereich des Schmerzsystems führen zu einer abnormen Erregbarkeit von Nervenzellen und der Entstehung von Signalen, die im Gehirn als Schmerz ins Bewusstsein gebracht werden. Solche Schmerzen halten an, bis die Schädigung nicht mehr auf die Nervenfasern- und -bahnen einwirkt, oft sogar lange Zeit darüber hinaus. Das Gehirn speichert den Schmerz gewissermaßen als Programm. Neuropathische Schmerzen werden daher schnell chronisch. Typische Anzeichen eines solchen Nervenschmerzes sind ein dauerhaft brennender Schmerz, eine Überempfindlichkeit gegenüber Berührungen oder plötzlich auftretende Schmerzattacken. 

Mögliche Auslöser für Nervenschmerzen

Nervenschmerzen entstehen aufgrund von Neuropathien unterschiedlichster Ursache. Je nachdem, wo die geschädigten oder krankhaft veränderten Nervenzellen sich befinden, wird zwischen zentralen und peripheren Neuropathien unterschieden.  Als zentrale Neuropathienbezeichnet man Schädigungen des zentralen Nervensystems, also im Bereich des Gehirns und Rückenmarks. Sie können etwa durch einen Schlaganfall, Multiple Sklerose oder eine Epilepsie ausgelöst werden. Häufiger sind jedoch die peripheren Nervenschmerzen. Sie treten vermehrt bei Tumorwachstum auf, nach einem Bandscheibenvorfall (Prolaps) mit Nervenbeteiligung, nach einer Infektionskrankheit wie der Gürtelrose oder als Phantomschmerzen nach Amputationen. Auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes können die Nerven langfristig schädigen: in vielen Fällen entwickelt sich eine sogenannte Polyneuropathie. 

Nervenschmerzen infolge einer Gürtelrose

Eine Gürtelrosenerkrankung (Herpes Zoster) wird durch genetisch veränderte Viren der Windpocken ausgelöst. Jeder Mensch, der einmal diese an sich harmlose Kinderkrankheit hatte, trägt die Viren in sich. Denn nach Abklingen einer akuten Windpockenerkrankung nisten sich die Viren in den Nervenknoten ein. Dort können sie Jahrzehnte überleben und richten auch keinen weiteren Schaden an, solange sie vom körpereigenen Immunsystem ausreichend in Schach gehalten werden. Kommt es jedoch im Laufe der Zeit durch Krankheit oder andere externe Faktoren wie etwa Stress zu einer Schwächung des Immunsystems, können diese Viren reaktiviert werden. Sie beginnen dann, sich zu vermehren, greifen schließlich die Nervenzellen an und zerstören sie. Eine Gürtelrose entsteht. Typisches Merkmal dieser Erkrankung sind rote, brennende und juckende Pusteln auf der Haut, meist im Brust- und Lendenbereich, aber auch am Kopf. In der Regel heilen diese Bläschen nach zwei bis vier Wochen wieder ab. Die stechenden, brennende Schmerzen im Bereich des befallenen Nervs bleiben jedoch auch nach Abklingen der eigentlichen Hauterkrankung häufig noch bestehen. Die Gürtelrose ist dann in eine sogenannte postzosterische Neuralgie übergegangen. Insbesondere ältere Menschen sind von diesen chronischen Nervenschmerzen betroffen.

Nervenschmerzen infolge einer Polyneuropathie

Eine weitere häufige Ursache für Nervenschmerzen sind sogenannte Polyneuropathien (poly: viel;  Neuropathie: Nervenschädigung). Sie treten beispielsweise bei fortgeschrittener Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder nach langfristigem Alkohohlmissbrauch auf. Bei der diabetischen Polyneuropathie sind die Nervenschädigungen durch die Zerstörung der blutversorgenden Gefäße bedingt: Die Nerven sind unterversorgt und gehen zu Grunde. Dies äußert sich in meist brennenden, kribbelnden Schmerzen sowie Sensibilitätsstörungen. Denn durch eine verminderte Nervenleitgeschwindigkeit werden die Nervenbahnen unempfindlich gegenüber Reizen. Berührungen oder Empfindungen, die etwa durch Kälte und Hitze ausgelöst werden, können nicht mehr richtig an das zentrale Nervensystem weitergeleitet werden. Weil aber der Schmerz als Warnsignal fehlt, bleiben beispielsweise auch Druckgeschwüre an der Haut häufig lange Zeit unbemerkt. Rund zehn Prozent aller Diabetiker leiden an solchen Nervenschmerzen. Das Paradoxe ist: Trotz der entstandenen Taubheit an den Extremitäten können die Schmerzen unerträglich sein.

Nervenschmerzen infolge eines Bandscheibenvorfalls

Die Bandscheiben sind die Stoßdämpfer der menschlichen Wirbelsäule. Diese schmalen, elastischen Gewebeplatten mit einem gallertartigen Kern befinden sich zwischen den Wirbelknochen und federn wie ein Puffer die durch Bewegung entstehenden Erschütterungen ab. Durch diese Konstruktion werden auch wichtige Nervenbahnen geschützt, die im Rückenmarkskanal der Wirbelsäule verlaufen und die Körperorgane mit dem zentralen Nervensystem des Gehirns verbinden. Über die ganze Wirbelsäule verteilt verlassen diese Nervenbahnen immer dort den Rückenmarkskanal, wo die Wirbelkörper durch die Bandscheiben getrennt sind.  Durch Verschleiß oder zu hohem Druck, der meist durch falsche Bewegung ausgelöst wird, kann es dazu kommen, dass der äußere Faserring einer Bandscheibe reißt. Bei einem solchen Bandscheibenvorfall, auch Prolaps genannt, tritt dann ein Teil des inneren gallertartigen Kerns seitlich oder nach hinten durch den Faserring aus und die herausgetretene Knorpelmasse drückt auf die angrenzenden Nerven oder das Rückenmark. Durch diese Quetschung werden die betroffenen Nerven geschädigt: es kommt zu Nervenschmerzen, die je nach Ort des Vorfalls bis in die Arme oder Beine ausstrahlen können. Zu den Schmerzen kann auch ein Kribbeln kommen, das sich wie ein „Ameisenlaufen“ anfühlt. Gefährlich wird es, wenn Sensibilitätsstörungen (Taubheit) und motorische Ausfälle (z.B. Nachschleppen des Fußes) auftreten, unter Umständen kann es sogar zu einer Lähmung kommen. Auch die Darm- oder Blasenentleerung kann beeinträchtigt werden. In diesen akuten Fällen muss ein Orthopäde oder Neurochirurg sofort den genauen Ort des Vorfalls feststellen und mit einem chirurgischen Eingriff bleibende Schäden verhindern.

Phantomschmerzen

Eine weitere Art von Nervenschmerzen sind die Phantomschmerzen. Sie bezeichnen Schmerzen in einem nicht mehr vorhandenen Körperteil, werden also außerhalb des Körpers projiziert bzw. dort empfunden. Theoretisch können Phantomschmerzen nach jeder chirurgischen oder unfallbedingten Entfernung eines Körperteils auftreten. Das Risiko, dass es zu solchen Schmerzen kommt, ist jedoch ungleich größer, wenn bereits vor einer Amputation starke Schmerzen im betroffenen Körperbereich bestanden. In nahezu 50 Prozent aller Amputationen spüren die Patienten auch nach Entfernung einer Extremität (Finger, Arm oder Bein) dort noch Schmerzen.

Quelle:

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03-03-2011: 

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