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Bandscheibenvorfall und ihre natürliche Behandlung

Ein Bandscheibenvorfall ist das Resultat unserer aufrechten Haltung. Die Menschheit geht erst seit ungefähr einer Mio. Jahren aufrecht. Unsere Wirbelsäule aber ist biologisch schon viel früher entstanden und war ursprünglich für Tiere mit Bewegungen in horizontaler Ausrichtung vorgesehen. Jetzt muss die Wirbelsäule den Schädel, das ganze Gewicht in vertikaler Position halten. Die meisten Kräfte kommen im Unterrücken zusammen. Je älter man wird, desto mehr Arthrose bildet sich in unserem Unterrücken. Die Artrose zusammen mit diesen enormen Kräften führt dazu, dass unsere Bandscheiben sehr belastet werden. Das ist der Grund, der zu einem Bandscheibenvorfall führt.

Ein Bandscheibenvorfall oder Hernia führt zu Ischias Schmerzen. Die Qualität des Lebens wird dadurch sehr eingeschränkt. Der Bandscheibenvorfall an sich ist weiters eine Quelle von extra Störungen in der Muskulatur des Rückens und Beckens. Was kann man tun, wenn man versucht dieses Problem auf eine natürliche Art und Weise zu behandeln?

Bandscheibenvorfall, Schmerzen: Osteopathie und Palmitoylethanolamid (PEA)

Bandscheibenvorfall natürlich Behandeln mit ostopathie und Palmitoylethanolamid

Bandscheibenvorfall natürlich Behandeln mit Osteopathie und Palmitoylethanolamid

Da nach einer Hernia eine ganzer Komplex von Streuungen entsteht, ist es wichtig nicht allein Physiotherapie und Schmerzbehandlung anzuwenden, sondern es muss mehr getan werden. Das kann durch den Osteopathen erreicht werden, zusammen mit der Verwendung des Nahrungsergänzungsmittels PEA.

Durch den Bandscheibenvorfall kommt es zu Funktions- und Bewegungseinschränkungen, wodurch Körperflüssigkeiten wie Blut oder Lymphe nicht mehr ungehindert fließen können. Oft kommt eine schlechte Durchblutung des Gewebes hinzu. Das gesamte Gleichgewicht des Körpers kommt immer mehr durcheinander. Dies kann sich unter anderem auf das Immunsystem oder das Nervensystem auswirken. Durch die Osteopathie soll das Ungleichgewicht gelöst und das Gleichgewicht wieder hergestellt werden.

Jüngste Untersuchungen haben gezeigt, dass die Konzentration von PEA im Körper zunimmt, durch die Manipulation der Osteopathie. PEA ist ein endogenes schmerzlinderndes, entzündungshemmendes und Nerven- und Muskelschützendes Molekül. Weiters hat sich gezeigt, dass Schmerzen durch einen Bandscheibenvorfall hervorragend behandeln kann mit PEA.

Darum wird PEA in zunehmenden Masse durch komplementär arbeitende Therapeuten, darunter Osteopathen, zusammen mit ihren Behandlungen erfolgreich eingesetzt.
In mehreren klinischen Studien wurde die Sicherheit und Wirksamkeit von PEA nachgewiesen. So bei verschiedenen Schmerzsyndromen wie z. B. diabetischem neuropathischen Schmerz, Nervenkompressionssyndrom (Bandscheibenvorfall, Ischias, Hernia), Endometriose-schmerzen, Costen-Syndrom (temporo-mandibuläres Syndrom), etc.

Dosierungsempfehlungen von Palmitoylethanolamid (PEA)

Beginnen Sie mit 3x 400 mg pro Tag.
Bewerten Sie nach 3-4 Wochen die Wirkung.
Verdoppeln Sie die Dosis bei unzureichender Wirkung.
Erst nach 1-2 Monaten konsequenter Anwendung lässt sich die Wirkung richtig beurteilen und festlegen, ob eine weitere Einnahme sinnvoll ist.

Wenn die gewünschte Wirkung nach 2 Monaten Anwendung erreicht ist, kann die Dosierung in vielen Fällen auf 800 mg pro Tag gesenkt werden.
Nach 4 Monaten kann bei gleichbleibend gutem Ergebnis versucht werden, die Dosierung weiter auf 400 mg pro Tag zu senken oder die Einnahme von PEA ganz zu beenden.

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