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Kraniomandibuläre Dysfunktion oder Costen-Syndrom: behandlung mit palmitoylethanolamin

Das Costen-Syndrom steht als Begriff für einen (chronischen) Gesichtschmerz, der durch eine Fehlfunktion des Kiefergelenks verursacht wird. Eine andere, heute immer häufiger gewählte Bezeichnung lautet „Myofaziale Dysfunktion“ (muskuläre Fehlfunktion im Gesichtsbereich) oder kraniomandibuläre Dysfunktion.

Typisches Merkmal eines Costen Syndroms sind Schmerzen im Bereich des seitlichen Oberkiefers und der Schläfen. In vielen Fällen strahlen die Schmerzen gleichseitig auch bis zur Stirn, in die Augenhöhle und bzw. oder bis ins Ohr aus. (https://www.doctorhelp.de/gesichtsschmerzen/gesichtsschmerzen-top6.html?krankheit=Costensyndrom )

Für die chronische Schmerzen gibt es verschiedene Bezeichnungen:Craniomandibuläre Dysfunktion, Myofunktionelles Schmerzsyndrom, Temporomandibuläres Schmerzsyndrom, Kiefergelenkschmerzen, und Myoarhtopathie. 

Man sieht oft:

Gelenkgeräusche bei Kieferbewegungen,. eingeschränkte oder ruckartige Kieferbewegungen, Schmerz bei Kieferbewegungen, Sperre beim Kieferöffnen, Zusammenpressen oder Knirschen der Zähne, orale Fehlfunktionen wie Beißen oder Pressen im Bereich von Zunge, Lippen, Wange.

Zur Therapie eines Costen-Syndroms sollten im ersten Schritt der Besuch eines Kieferorthopäden, für die evtl. Verordnung einer sog. Aufbißschiene. probiert werden. Zeigen diese Maßnahmen zu geringe Wirkung oder möchte man auf die Einnahme von Medikamenten verzichten, sollte man sich zur Behandlung der Schmerzen an eine erfahrene Schmerzklinik wenden.  

Therapie mit palmitoylethanolamin bietet zur Zeit eine neue Moeglichkeit (sehe unter).

Januar 2011, prof.dr.med Jan M. Keppel Hesselink 

 

 

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